AK: Besser mobil in den Außenbezirken

AK Presseaussendung


Eine Studie der Traffix Verkehrs­planung GmbH im Auftrag der AK zeigt: Rund 300.000 Menschen, vor allem in den Außen­bezirken, haben – anders als die Mehrheit in Wien – keine optimale Öffi-Versorgung mit kurzen Inter­vallen, kurzen Wegen zur Halte­stelle oder Station oder schnellen Linien.

 

Lesenswert im Studie auf Seite 28:

Exkurs Liesing
Eine Analyse des ÖV-Liniennetzes für den 23. Bezirk (Käfer A. et al. 2014) zeigte auf, dass an sich zwar eine gute Grundversorgung des Bezirkes mit öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben ist, die meisten ÖV-Linien jedoch in „Zick-Zack-Kursen“ im Bezirk verkehren, was letztendlich auch für die teilweise niedrige Inanspruchnahme des ÖV-Angebotes verantwortlich sein dürfte. Den acht in Liesing verkehrenden städtischen Autobuslinien kommt in erster Linie eine kleinräumige Erschließungsfunktion (vor allem von Schulstandorten) zu. Wird das ÖV-Netz nach einzelnen Linien differenziert, so kommt eine teilweise sehr verschlungene Linienführung zu Tage. Die Linienführung stellt oftmals nicht den direkten Weg dar und steht einem schnellen Weiterkommen innerhalb Liesings diametral entgegen (z.B. Linie 60A / sh. Abbildung 4 4).

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